Sozialpädagogische Familienbegleitung SPF – Im Auftrag öffentlicher Stellen

Unter Sozialpädagogischer Familienbegleitung SPF verstehen wir die unterstützende, aufsuchende Begleitung von Familien mit Problemen, welche die Familien nicht mehr selber lösen können. Der Auftrag an uns, eine SPF durchzuführen, wird von einer öffentlichen Stelle erteilt.

Die SPF hat immer zum Ziel, eine Familie in ihrer Entwicklung so zu unterstützen, dass sie wieder bestmöglich aus eigener Kraft bestehen kann. Eltern oder Erziehungsverantwortliche werden in ihrer Erziehungsfunktion gestärkt, und die Kinder und Jugendlichen finden Raum sich positiv zu entfalten. Die Verantwortung bleibt bei der Familie und allenfalls der öffentlichen Stelle. Nur in Krisensituationen und zeitlich begrenzt übernimmt die SPF familienergänzende Funktionen.

Verwandte Begriffe der «Sozialpädagogischen Familienbegleitung» sind, unter anderen, Familiensupport, Familienarbeit, Systemische Familienbegleitung oder Kompetenzorientierte Familienarbeit. Gemeinsam an all diesen Formen ist, dass eine Fachperson – ein Familiencoach – die Familie in deren Alltag regelmässig besucht und dort mit den Beteiligten an Lösungen und an den gesteckten Zielen arbeitet.

Bei einer SPF dauert die Zusammenarbeit in der Regel zwischen drei Monaten und zwei Jahren. Zu Beginn sind wöchentlich ein bis zwei Besuche üblich. Mit der Zeit werden die Besuche reduziert auf bis zu einem Termin pro Monat oder gar nur noch auf telefonische Kontakte. In Krisensituationen ist es wichtig, die Häufigkeit und Intensität dem Bedarf anpassen zu können.

Als Auftraggeberinnen und Auftraggeber nehmen Jugendanwaltschaften, Sozial- und Vormundschaftsämter oder involvierte Beratungsstellen mit uns Kontakt auf. Nach einer Schilderung der Ausgangslage erhalten diese umgehend Antwort über die freie Kapazität und über sinnvolle nächste Schritte. VORSA führt keine «Warteliste».

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