Aktuelle Informationen und Hintergrundberichte rund um VORSA

Fachverband SPF Schweiz
VORSA ist seit Bestehen der Firma im 2009 Mitglied des Fachverbandes Sozialpädagogische Familienbegleitung Schweiz. Romy Elmer und Andreas Rhyner waren Gründungsmitglieder dieses Fachverbandes im Jahr 1998. Wir orientieren uns sowohl an den Qualitätskriterien als auch am Leitbild des Fachverbandes SPF Schweiz.




Leitbild SPF
Neu hat der Fachverband SPF Schweiz in Zusammenarbeit mit dem Schweizerischen Berufsverband für Soziale Arbeit AvenirSocial ein › Leitbild für Sozialpädagogische Familienbegleitung festgelegt. Damit wird die Tätigkeit als ein spezifisches Arbeitsfeld der Professionellen Sozialen Arbeit definiert und beschrieben. Das Leitbild ist für VORSA massgeblich und ergänzt auf allgemeiner Ebene unser betriebliches Leitbild im nächsten Menupunkt.

Verbundforschungsprojekt: Wirkung und Qualität von SPF
Im April 2015 wurde VORSA-Geschäftsführer Andreas Rhyner von der Mitgliederversammlung des Fachverbandes SPF Schweiz zum Projektleiter für das Verbundforschungsprojekt gewählt. In den ersten zweieinhalb Jahren wurde die Zusammenarbeit mit den Fachhochschulen HSLU, FHNW, BFH, ZHAW, FHSG und HEVS eingerichtet sowie die Unterstützung des Bundesamtes für Sozialversicherung BSV, der Sozialdirektorenkonferenz SODK und der privaten Stiftung Jacobs Foundation gewonnen. Diese Kooperation ist dadurch einzigartig, dass der Fachverband die Forschungsprojekte koordiniert, dass die Fachhochschulen ihr Vorgehen aufeinander abstimmen und sich gegenseitig unterstützen, und dass die Resultate innerhalb des Forschungsverbundes allen Beteiligten nutzbar gemacht werden können.
Ziel der Verbundforschung ist es, aussagekräftige und wissenschaftlich fundierte Aussagen zu machen zu Wirkung und Qualität von SPF. Anschliessend werden die Forschungsresultate in die Praxis umgesetzt. So kann letztlich der Nutzen für die betreuten Kinder und Jugendlichen mit ihren Familien verbessert werden.
Auf dieser Basis laufen derzeit 4 intensive Forschungsprojekte zu Themen der Wirksamkeit und Qualität von SPF. Weitere Projekte sind in Planung. Noch im Jahr 2018 erfolgt die Ausweitung der Verbundforschung auf die Romandie und das Tessin.
Als Überblick per Frühling 2017 kann › dieser Bericht in der Fachzeitschrift SozialAktuell dienen. Für vertiefte Informationen wende man sich direkt an › Andreas Rhyner.

Regionalisierung des Angebotes von VORSA
VORSA verfügt über ein Netzwerk von 9 qualifizierten und erfahrenen Familiencoaches, welche in mehreren Kantonen der Ostschweiz Soziale Arbeit vor Ort anbieten. Wir entwickeln dieses Netzwerk permanent weiter, indem wir die regionalen Angebote Schritt um Schritt stärken. Dies mit zwei Zielen:

Die verschiedenen Regionen › Säntis, › Thur, › Linth und › Graubünden haben unterschiedliche Bedürfnisse und Rahmenbedingungen. Wir wollen unser Angebot verstärkt den Bedürfnissen der Regionen anpassen können. Weiterhin bauen wir darauf, dass unsere Familiencoaches in der jeweiligen Region wohnen und verankert sind.

Mit den Jahren hat VORSA das Angebot inhaltlich differenziert: So sprechen wir von SPF 0–4 (Kleinkinder), SPF Sozial-Diagnostik, SPF Kurzeinsätze, SPF Besuchsrecht und SPF Begleitungen massgeschneidert für Jugendanwaltschaften (KORJUS). Dies entwickeln wir jetzt in den Regionen bedarfsgerecht und je mindestens durch eine Fachfrau und durch einen Fachmann.

VORSA Graubünden
Im 2017 konnten wir das bisherige Angebot von VORSA für den Kanton Graubünden durch René Tarnutzer erweitern: Frau Lydia Thoma verstärkt unser Team. Sie wohnt in Chur und ist eine erfahrene Sozialpädagogin FHSG und Fachfrau im Bereich Kindesschutz. › Profil und Erreichbarkeit von Lydia Thoma

VORSA Linth
Anfang Dezember 2017 begann Melissa Otter als Familiencoach (nebenberuflich) in der Region Linth und ergänzt das Angebot von Claudia Robert. Melissa Otter verfügt über einen Master of Science in Psychologie der Universität Zürich. Hauptberuflich arbeitet sie als Berufsbeiständin bei der Amtsbeistandschaft Region Höfe im Kanton Schwyz. › Profil und Erreichbarkeit von Melissa Otter

VORSA Säntis
Per Anfang 2018 begann Dorje Gammeter als Familiencoach in der Region Säntis. Damit ergänzt er das bestehende Angebot von VORSA durch Carole Brun und Ronnie Hollenstein. Dorje Gammeter ist Sozialarbeiter FHSG mit Erfahrung sowohl im sozialpädagogischen als auch im beratenden Praxisfeld mit Schwerpunkten in den Bereichen Sucht, Delinquenz und Migration, insbesondere mit Jugendlichen, jungen Erwachsenen und ihren Familien. › Profil und Erreichbarkeit von Dorje Gammeter

Fachtagung: Wirksamkeit von SPF
Am 19. Januar 2015 hat die Hochschule Luzern – Soziale Arbeit eine Fachtagung zur Wirksamkeit von SPF durchgeführt. Im Zuge der Diskussionen zur Qualität von SPF, zum Nutzen für die Familien, und im Hinblick auf eine wünschenswerte Zertifizierung von SPF-Anbietern in Zukunft hat diese Tagung wichtige Grundlagen bearbeitet. Wir haben uns an der Fachtagung aktiv beteiligt. Eindrücke und Resultate finden Sie hier:
› Fachtagung Hoschschule Luzern 2015 (PDF)

Jahrestagung SVJ 2014
Jahrestagung 2014 des SVJ Schweizerische Vereinigung für Jugendstrafrechtspflege in Lugano
zum Thema «Familienbande – Chance und Hindernis im Jugendstrafverfahren»
VORSA hat an der Jahrestagung einen workshop zu SPF als Massnahme im Jugendstrafverfahren gestaltet. Das Referat finden Sie hier:
› SVJ Lugano 2014 (PDF)

5-Jahres-Jubiläum
VORSA hat Geburtstag gefeiert. Eingeladen waren Mitglieder von Berufsbeistandschaften, Sozialen Diensten, KES-Behörden, Organen der Jugendstrafrechtspflege sowie weitere Fachleute der Sozialen Arbeit aus nah und fern. Musikalisch umrahmte Reden und eine Diskussion mit dem Publikum prägten den festlichen ersten Teil. Der anschliessende Apéro leitete über zum gemütlichen Abend mit kulinarischen Leckerbissen, einer talentierten jungen Band und mit viel guter Stimmung in der stimmungsvollen Athmosphäre auf den Perrons des Bahnhofs Lichtensteig. Mehr dazu finden Sie hier:
› Impressionen in Bild und Wort
› Ansprache von Andreas Rhyner und Simone Gmünder (PDF)
› Referat von Barbara Gysi (PDF)
› Referat von Laszlo Polgar (PDF)